Essen

Unsere Speisen werden täglich in unserer Krankenhausküche frisch für Sie zubereitet. Unser Küchenteam ist dafür hervorragend geschult und motiviert, das Essen so köstlich und gesund wie möglich zuzubereiten.

Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München sowie Lehrklinik der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) sind wir besonders darauf bedacht, unseren Patienten ausgewogene und gesunde Mahlzeiten zu servieren. Wir bieten Ihnen – sofern nicht medizinische Gründe entgegenstehen – mittags vier Gerichte in den im Folgenden aufgeführten Kostformen zur Auswahl an:

Vitale Kost

Die Vitalkost ist eine besondere Form der Ernährung, jedoch keine Diät mit dem Ziel ab – oder zuzunehmen. Sie ist unsere empfohlene Standardkost und lehnt sich an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an. Vitalkost steht für eine Ernährung, die voller Vitalstoffe steckt, das heißt, reich an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen ist.

Vegetarische Kost

Bei der Vegetarischen Kost handelt es sich um fleisch- und fischlose Mahlzeiten, die überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide, ergänzt um Milch, Milchprodukte, Honig und Eier, hergestellt werden. Der Verzicht auf Fleisch verringert die Zufuhr ungünstiger Nahrungsbestandteile wie gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und Purine. Gleichzeitig werden günstige Nahrungsbestandteile wie Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in größerer Menge verzehrt.

Leichte Vollkost

Bei der leichten Vollkost wird nur auf Lebensmittel und Speisen verzichtet, die erfahrungsgemäß häufig Beschwerden auslösen. Damit ist, wie bei der vollwertigen Ernährung, eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen sichergestellt und der Bedarf an Kalorien gedeckt. Gleichzeitig entlastet die leichte Vollkost die Verdauungsorgane und lindert Magen-Darm-Probleme, die nach dem Verzehr schwer bekömmlicher Lebensmittel und Speisen auftreten. Bei dieser Kostform werden auch persönliche Unverträglichkeiten des Patienten berücksichtig. Die Zubereitung der Speisen erfolgt ohne scharfes Anbraten, Frittieren und Rösten. Kochen, Dünsten und Grillen sind als schonende Garmethoden erlaubt. Unsere Ernährungsberater können bei der Zusammenstellung der richtigen Lebensmittel für eine individuelle leichte Vollkost wichtige Tipps geben.

Vollkost

Bei der Vollkost finden grundsätzlich alle Lebensmittel Verwendung. Bei der Herstellung unserer Speisen achten wir auf einen ausgewogenen Fett-, Zucker- oder Salzanteil. Die vollständige Versorgung mit allen wichtigen Nahrungsbestandteilen ist entscheidend. Das bedeutet, dass ein ausgewogener Anteil an Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein muss. Mit der Wahl der Vollkost vermeiden Sie eine einseitige Ernährung.

Essensbestellung und -ausgabe

Am ersten Tag Ihres stationären Aufenthaltes erhalten Sie ein sogenanntes Zugangsessen. Dabei handelt es sich um die Kostform  „Vitale Kost“. Für den weiteren Aufenthalt können Sie aus dem Angebot unseres Wochenspeiseplans die Wunschkost bestellen. Dieser hängt in jedem Patientenzimmer aus und zeigt Ihnen sowohl die Auswahl des Mittag- wie auch die des Abendessens. Generell wird Ihre Bestellung von einer Servicekraft entgegengenommen und an die Küche weitergeleitet. Einzige Ausnahme ist eine auf ärztliche Anordnung basierende Diät, die aufgrund Ihrer Erkrankung eine spezielle Kostform verlangt. Dann kann es vorkommen, dass Sie nicht die Speise bekommen, die Sie ursprünglich bestellt haben. Darüber wird Sie aber der behandelnde Arzt gerne informieren.

Die Essensausgabe erfolgt zu festgelegten Zeiten von der Stationspflege.

Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 8:00 Uhr
Mittagessen ab 11:45 Uhr
Abendessen ab 17:00 Uhr

Auf einem Tablett erhalten Sie unter einer Servierglocke das bestellte Essen gereicht. Falls Sie Grund zur Beschwerde über das Essen haben, bitten wir Sie, sich mit der Servicekraft in Verbindung zu setzen. Sie wird Ihre Beschwerde aufnehmen und an die richtige Stelle weiter geben.

Und noch etwas…

…Die Beeinflussung unseres Geschmacksinns. Der „Geschmack“ ist im Grunde genommen ein Paket aus Sinneseindrücken der durch das Schmecken über die Zunge, durch den Geruch des Essens, durch die Beschaffenheit und die Temperatur einer Speise beeinflusst wird. Die „Färbung“ des Geschmacks erfolgt über die Nase, erst zusammen mit dem Geruch entsteht das Aroma eines Lebensmittels.

Ist der Geruchssinn gestört, wie etwa bei einem Schnupfen, ist meist auch die Geschmackswahrnehmung beeinträchtigt. Es gibt aber auch noch weitere Faktoren, die den Geruch- und Geschmacksinn negativ beeinflussen können, wie zum Beispiel die Einnahme von Medikamenten (Antibiotika, Chemotherapeutika, etc.), bei starken Schmerzen, bei Zahnerkrankungen, bei Schädelverletzungen oder bei Infektionen und durch das Rauchen.