Darmkrebszentrum

Unterstützende Angebote

Die alleinige onkologische Therapie durch Entfernung des Tumors und/oder Chemotherapie wird der komplexen Behandlung einer Krebserkrankung nicht immer gerecht. In unserem Zentrum besteht ein dichtes Netzwerk aus vielen unterstützenden Partnern.

Während des stationären Aufenthalts steht Ihnen eine auf Tumorerkrankungen spezialisierte onkologische Fachpflege zur Seite und dient auch nach Entlassung weiter als Ansprechpartner.

Da bei der Behandlung von Darmkrebs manchmal ein passagerer oder sogar dauerhafter künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt werden muss, kümmert sich eine darin qualifizierte Pflegekraft (Stomatherapeut/-in) um Ihre Anliegen.

Ein wichtiger Baustein in der Therapie, aber auch Prophylaxe, von Darmkrebs ist die Ernährung bzw. der Ernährungszustand des Patienten, weshalb bei jedem Patienten eine Ernährungsberatung erfolgt und  gegebenenfalls eine spezielle Ernährungstherapie durchgeführt wird.

Während des stationären Aufenthalts sorgt die Physiotherapie insbesondere nach Operation für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionalität.

Bei Gesprächsbedarf in dieser schwierigen Zeit liegt für Sie das Angebot der Seelsorge vor.

Da die Erkrankung bzw. Operation eine kurzfristige oder manchmal auch längerfristige Veränderung im Leben mit sich führen kann, organisiert unser Sozialdienst in Absprache mit Ihnen die weiterführende Versorgung wie z. B. eine Anschlussheilbehandlung, Pflegeeinstufung oder -dienst, Hilfsmittel für zu Hause.

Falls schwer einstellbare, zumeist tumorbedingte Beschwerden im Vordergrund stehen oder eine heilende Therapie nicht mehr möglich ist, kann eine konsiliarische Mitbetreuung oder eine stationäre Übernahme durch unsere Palliativmedizin im Hause erfolgen.

Im Johannes-Hospiz der Barmherzigen Brüder wird eine stationäre Begleitung und medizinische Versorgung sterbender Menschen ermöglicht.