Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

CT-gesteuerte Interventionen

Moderne Computertomografen (CT) können nicht nur für die Erstellung diagnosesichernder Schnittbilder eingesetzt werden, sondern auch, um  – unter Umgehung einer Operation – in Echtzeit und äußerst präzise Bildinformationen zur Navigation im menschlichen Körper zu liefern. So können, in der Regel lediglich in Lokalanästhesie, die unterschiedlichsten minimalinvasiven Eingriffe schonend am Patienten vorgenommen werden.

 

Folgende minimalinvasive Interventionen mit CT-Steuerung werden in unserer Klinik durchgeführt:

  • Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsien von verdächtigem Gewebe aller Körperregionen (Leber, Lunge, Knochen, Nieren, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphknoten, Muskulatur)
  • Drainagen und Ableitungen von Flüssigkeitsverhalten (Abszesse, Serome, Biliome, Lymphozelen)
  • Markierung von bösartigem Gewebe vor weiteren Therapiemaßnahmen (Operation, Bestrahlung, Cyberknife)
  • Radiofrequenzablation (RFA) und Mikrowellenablation (MWA) von Leber-, Nieren-, Lungen- und Knochentumoren
  • Mikrowellenablation (MWA) von Leber-, Nieren-, Lungen- und Knochentumoren
  • Vertebroplastie und Kyphoplastie bei osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen und bei stabilitätsgefährdenden Osteolysen
  • Transkutane Beckenosteosynthese bei Insuffizienzfrakturen oder traumabedingten Frakturen des Kreuzbeins
  • Schmerztherapie an der Wirbelsäule (PRT/Facettengelenksblockade)
  • Nervenblockade (Coeliacus-Blockade) bei fortgeschrittenen, schmerzhaften Tumoren