Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Unser Storyboard

Die vorgestellten Casuistiken entsprechen idealen Verläufen und die Resultate lassen sich nicht bei jedem Patienten erzielen. Die Behandlungsstrategie und Therapieindikation von Tumorpatienten wird immer einer interdisziplinären Tumorkonferenz festgelegt.

Story 1

Dieser Patient hatte einen komplizierten Verlauf nach einer vor wenigen Jahren auswärts durchgeführten Nierenteilresektion bei einem bösartigen Nierentumor. Nun musste leider erneut ein bösartiger Tumor an der rechten Niere (RCC) festgestellt werden und der Patient lehnte sowohl eine operative Entfernung des Tumors als auch eine Vollnarkose ab.

Daher entschieden wir uns dem Patienten eine CT-gesteuerte, minimal-invasive, perkutane Mikrowellenablation anzubieten. Unter präziser bildgesteuerter Navigation konnte in Lokalanästhesie eine Mikrowellen-Antenne exakt in dem Tumor platziert und der Tumor anschließend in nur 8 Minuten schmerzfrei abladiert („verkocht“) werden. Der Patient hat die Behandlung sehr gut vertragen und konnte am Folgetag beschwerdefrei entlassen werden. Ein sehr schöner Erfolg für den Patienten.

Story 2

Aufgrund von Begleiterkrankungen konnte bei dieser 81-jährigen Patientin keine operative Entfernung des bösartigen Lebertumors (HCC) durchgeführt werden. Durch den Einsatz minimal-invasiver Techniken konnten der Tumor aber zunächst mit tausenden, mit Chemotherapie beladenen Mikrokügelchen, embolisiert werden (Chemoembolisation) und in der Folge dann nur über einen kleinen Hautschnitt mit einer Mikrowellen-Antenne „verkocht“ werden. Die Folgeuntersuchungen ergaben auch nach über 2 Jahren kein Tumorrezidiv. Ein toller Erfolg für die Patientin.