ZEP – Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention

Psychotherapeutischen Praxis von Katharina Steib

Ansprechpartnerin

Kontakt

Katharina Steib

Telefonische Sprechzeiten: 

Montag 14:00 bis 14:30 Uhr 
Mittwoch 15:00 bis 15:25 Uhr
Donnerstag 11:00 bis 11:45 Uhr

Tel. +49 (0)162 8759954

 


Anorexie, Bulimie und Binge Eating Störung sind wahrscheinlich die drei bekanntesten Formen von Essstörungen. Viele Menschen weisen aber eine Mischung aus den Symptomen dieser Erkrankungen auf oder leiden nur an einzelnen Symptomen dieser Essstörungen und/oder kämpfen mit noch anderen Schwierigkeiten in Bezug auf das Essen. Hier ist es nicht immer ganz einfach eine Grenze zwischen „normalem“ Essverhalten und einer Essstörung (die dann im ICD-10 als nicht näher bezeichnete Essstörung klassifiziert wird) zu ziehen. Gerade in Bezug auf sogenanntes „emotionales Essen“ ist eine solche Abgrenzung nicht immer ganz einfach. Wenn bei Ihnen Essen in hohem Maß der Gefühlsregulation dient, oft mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist, das Thema Essen/Figur/Gewicht den Selbstwert bestimmt und/oder das Denken beherrscht, Sie Ihr Essverhalten/Gewicht ständig kontrollieren oder auch immer wieder Kontrollverlust beim Essen erleben, Ihr Essverhalten für Sie negative Folgen hat und ein genereller Leidensdruck durch das Essverhalten besteht, wären dies Hinweise auf das Vorliegen einer Essstörung.

Wenn Sie in Bezug auf Ihr Essverhalten eine diagnostische Abklärung wünschen oder therapeutische Hilfe suchen, können Sie sich dazu an die Psychotherapeutische Praxis von Katharina Steib, die in den Räumlichkeiten des ZEP betrieben wird, wenden. Katharina Steib hat ab 01. Juli 2025 eine Kassenzulassung als psychologische Psychotherapeutin und kann somit ambulante Psychotherapie anbieten, die von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. In diesem Rahmen wird es neben Einzeltherapien ein gruppentherapeutisches Angebot zur Behandlung von emotionalem Essen im Rahmen von Essstörungen sowie eine Gruppentherapie zur Behandlung von Binge Eating Störungen geben.

Geplante Gruppenzeiten sind Dienstag von 17:00 bis 18:40 Uhr, Donnerstag von 16:30 bis 18:10 Uhr und ab Januar, Freitags von 14:00 Uhr bis 15:40 Uhr.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme an einer Therapiegruppe haben, rufen Sie zu den telefonischen Sprechzeiten (Montag von 14:00 bis 14:30 Uhr, Mittwoch 15:00 bis 15:25 Uhr und Donnerstag 11:00 bis 11:45 Uhr) unter der 01628759954 bei Katharina Steib an, um einen Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde auszumachen (Hierfür brauchen Sie keine ärztliche Überweisung, Sie können einfach direkt anrufen).

Die psychotherapeutische Sprechstunde ist ein Einzelgespräch, in dem eine erste diagnostische Einschätzung getroffen wird, ob bei Ihnen eine behandlungsbedürftige Essstörung vorliegt und dieses Therapieangebot das passende Behandlungssetting dafür bietet. Besteht eine Therapieindikation für die Therapiegruppe, folgen mindestens zwei weitere probatorische Sitzungen: Dies das sind Einzelgespräche mit dem Ziel einer vertieften Diagnostik und der Erhebung einer individuellen Anamnese.

Nach abgeschlossener Probatorik startet die Gruppentherapie, die 12 Sitzungen a 100 Minuten umfasst. Dabei handelt es sich um eine geschlossene Gruppe mit 5-9 Teilnehmenden. Nach dem Abschluss der Gruppentherapie erfolgt noch ein abschließendes Einzelgespräch.

In der Therapie wird es nach einer ausführlichen Psychoedukation zu Essverhalten und Gefühlen darum gehen, die eigene Gefühlswahrnehmung zu verbessern, individuelle Zusammenhänge zwischen spezifischen Gefühlen und Essverlangen besser zu verstehen und hilfreiche Strategien zur Emotionsregulation kennenzulernen. Zudem sollen Schuld- und Schamgefühle in Bezug auf Essen und Gewicht vermindert werden sowie die Impulsregulation in Bezug auf Essen gefördert werden.

Wichtig: Ziel der Therapie ist nicht eine Gewichtsreduktion, sondern eine Reduktion der oben beschriebenen Essstörungssymptomatik! Auch ist das Anstreben einer Gewichtsreduktion während des Zeitraums der Gruppentherapie nicht sinnvoll, da Diätverhalten in vielen Fällen einen aufrechterhaltenden Faktor von Essstörungen darstellt.