Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Bandscheibenoperationen

Bei einem Bandscheibenvorfall können ganz unterschiedliche Symptome auftreten. Charakteristischerweise treten akute Schmerzen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule auf, die oft ins Bein oder in den Arm ziehen. Gleichzeitig kann ein Taubheitsgefühl oder Schwäche im Bein auftreten.

Bemerkbar macht sich dabei oft eine Gangunsicherheit, mit Sturzgefahr oder der Unfähigkeit, auf Zehenspitzen oder Hacken zu stehen. Die Beschwerden beginnen teils schleichend, können aber auch ganz plötzlich auftreten. Vor allem Patienten im Alter zwischen 35 und 50 Jahren sind betroffen.

Diagnose

Die klinische Symptomatik wird durch eine MRT-Untersuchung bestätigt.

Therapie konservativ

Unser Ziel ist in erster Linie, eine Operation zu vermeiden. Ein Bandscheibenvorfall kann in der Regel meist konservativ behandelt werden. Im akuten Fall bedeutet dies eine vorübergehende Schonung, Schmerzmittelgabe sowie physikalische Therapie. Unterstützend werden zur Beschleunigung des natürlichen Heilungsprozesses gezielte Injektionen unter Röntgendurchleuchtung an den Ort der größten Nervenkompression gebracht, die sehr oft eine deutliche Schmerzlinderung erbringen. Ziel ist, neben der möglichst schnellen Beschwerdefreiheit, die zügige Mobilisation durch ein aktives Rückentraining zu erreichen.

Minimalinvasive Bandscheibenoperation

Wenn die Beschwerden über Wochen nicht besser werden oder Lähmungen auftreten, ist eine mikrochirurgische Operation sinnvoll, bei der der Bandscheibenvorfall dann minimalinvasiv unter Schonung der Rückenmuskeln entfernt wird. Die Erholungsphase ist für den Patienten dank der schonenden Methode extrem kurz und der stationäre Aufenthalt beträgt nur wenige Tage.

Kontakt

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