Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Achsfehlstellungen (O-Bein, X-Bein)

Umstellungsosteotomie

Liegt ein beginnender, auf die Innen- oder Außenseite des Kniegelenks beschränkter, Knorpelverschleiß vor, bedingt durch eine erhebliche Achsabweichung des Kniegelenks, so ist  - bevor ein künstliches Kniegelenk eingebaut werden muss - die „Umstellung“ der Beinachse eine Behandlungsmöglichkeit.

Ziel von Umstellungsoperationen im Kniebereich ist es, bei noch nicht zu weit fortgeschrittener und auf einen Teil des Kniegelenks beschränkter Arthrose, den kniegelenksnahen Knochen kontrolliert zu durchtrennen und anschließend wieder in korrigierter Position zusammenzufügen. Wir führen diese Operation vor allem bei sportlichen, schlanken und jüngeren Patienten durch und in der Regel vor dem 60. Lebensjahr.

So kann beispielsweise bei einer isolierten, beginnenden Arthrose auf der Innenseite des Kniegelenks, durch eine Umstellung der Beinachse die Zone der maximalen Belastung auf die Außenseite verlagert werden. Abhängig von der Lokalisation der Deformität kann eine Umstellung im Bereich des Ober- oder Unterschenkels sinnvoll sein.

Postoperativ erfolgt die intensive Mobilisierung des Kniegelenks mittels Physiotherapie und mechanischer Bewegungsschiene. Die Entlassung erfolgt in der Regel nach etwa fünf bis sieben Tagen.

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