Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Umstellungsosteotomie

Liegen erhebliche Fehlformen des Hüftgelenkes vor, die durch eine Arthroskopie nicht mehr zu beheben sind, so ist vor Einbau eines künstlichen Hüftgelenkes noch die „Umstellung“ der Hüfte eine Möglichkeit.

Ziel einer Umstellungsoperation ist es, bei noch nicht zu weit fortgeschrittener Arthrose – z. B. bei jüngeren Patienten – deformierte, hüftgelenksnahe Knochen kontrolliert zu durchtrennen und anschließend wieder in der normalen Position zusammenzufügen. So kann beispielsweise ein zu steiler oder zu flacher Schenkelhals durch eine „intertrochantäre“ Umstellungsosteotomie korrigiert werden.

Hüftdysplasien können im jüngeren Alter zum Teil durch Beckendreifachosteotomien korrigiert werden. Bei dieser aufwendigen Operation, die den Einbau eines künstlichen Hüftgelenkes aber um Jahrzehnte verzögern kann, werden am Becken das Sitzbein, das Schambein und das Darmbein durchtrennt. Anschließend kann die Hüftgelenkspfanne in die normale Position geschwenkt und mit Schrauben wieder fixiert werden.

Je nach Art der Umstellung sind die Patienten meist zwischen drei und zehn Tagen im Krankenhaus. Die Entlastungszeit des operierten Beines beträgt nach der Operation zwischen 8 und 12 Wochen.

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