Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Hüftendoprothese (HTP)

Der Einbau eines künstlichen Hüftgelenkes gilt als erfolgreichstes Operationsverfahren überhaupt. Wir am Krankenhaus Barmherzige Brüder sind die orthopädische Klinik in München, die dieses Operationsverfahren am häufigsten durchführt. Allein im Jahr 2016 haben wir über 1500 künstliche Hüftgelenke eingebaut. Seit mehr als 10 Jahren wenden wir dabei eine minimalinvasive Operationstechnik an.

Bei den minimalinvasiven Techniken ist der Operationsschnitt relativ kurz und es werden keine Muskeln mehr abgelöst oder durchtrennt. Dies hat die Rehabilitation wesentlich beschleunigt. Die Patienten dürfen in der Regel das operierte Bein gleich nach der Operation wieder voll belasten.

Die Operation dauert meist weniger als eine Stunde. Sie kann entweder in Vollnarkose oder auch in einer Regionalanästhesie stattfinden. Die Schmerzen nach der Operation sind meistens relativ gering und können mit Schmerzmitteln gut beherrscht werden. Die krankengymnastische Übungsbehandlung beginnt am Tag der Operation. Fast immer darf der Patient das operierte Bein sofort nach der Operation schmerzorientiert voll belasten.

Die Patienten können die Klinik verlassen, wenn die Operationswunde reizlos abgeheilt und der Patient selbstständig gut und sicher mobil ist. Dies ist bei den weitaus meisten Patienten zwischen dem dritten und siebten Tag nach der Operation der Fall.

Nach dem stationären Aufenthalt werden die Patienten entweder für zwei bis drei Wochen in eine stationäre Anschlussheilbehandlung („Reha“) verlegt oder die Rehabilitation erfolgt in einem ambulanten Rehazentrum bzw. bei niedergelassenen Krankengymnasten. Wie lange der Patient im Krankenhaus bleibt und in welcher Form die weitere Rehabilitation durchgeführt wird, wird individuell gemeinsam mit dem Patienten entschieden.

Kontakt

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