Im Notfall

Rettungsdienst 112

Für lebensbedrohliche Notfällen (z.B. Herzinfarkt, Atemnot, Schlaganfall, schwere Unfälle) ist der Rettungsdienst zuständig.
Telefonnummer Rettungsdienst: 112 

Notfallzentrum

In unserer interdisziplinären Notfallambulanz werden Notfälle rund um die Uhr behandelt.
Es ist ständig ein komplettes Notfallteam, bestehend aus mehreren Pflegekräften und Dienstärzten aus allen Fachbereichen, für Sie da.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

In nicht lebensbedrohlichen Notfällen wenden Sie sich bitte an die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
Telefonnummer ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 

Kontakt

Allgemeine Ärztliche KVB-Bereitschaftspraxis
am Krankenhaus Barmherzige Brüder
Romanstraße 93, 80639 München


Öffnungszeiten


Mi, Fr: 16:00 - 21:00 Uhr
Sa, So, Feiertag: 09:00 - 21:00 Uhr


CORONAVIRUS

►ZUM SCHUTZ UNSERER PATIENTINNEN UND PATIENTEN GILT DERZEIT IN UNSEREM KRANKENHAUS EIN BESUCHSVERBOT!

Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung Covid-19)

Weltweit sind derzeit Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch, für Risikogruppen als sehr hoch ein (Stand 7.4.2020). Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ höher. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Bei Fragen zum SARS-CoV-2 informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts oder des Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München (RGU), die dortigen Informationen werden fortlaufend aktualisiert. Es gibt beim RKI eine Übersicht über die weltweiten Entwicklungen, Schutzmaßnahmen, Risikogebiete und Ansprechpartner.

Telefon-Hotlines und Informationen für München und Bayern

Was tun bei Erkrankungen der Atemwege?

Menschen mit Erkältungssymptomen sollen sich an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

Patienten mit schweren Krankheitssymptomen (Erkrankungen der unteren Atemwege), die möglicherweise Kontakt zu infizierten Personen hatten, bitten wir nicht unangekündigt unsere Notaufnahme zu betreten, sondern vor einem Besuch telefonisch unter Tel. 089 /1797-0 Kontakt mit dem Krankenhaus Barmherzige Brüder München aufzunehmen. Nur erkrankte Personen mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollen eine Notaufnahme aufsuchen.

Informationen für Reisende finden Sie auf folgenden Seiten

Hatten Sie Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten oder waren Sie in einem der Risikogebiete und bekommen Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, so vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte, bleiben Sie zu Hause und beachten Sie die Husten- und Niesetikette: niesen und husten Sie in Ihre Ellenbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie danach sofort wegwerfen. Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen. Vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Wie ist das Krankenhaus Barmherzige Brüder auf das Coronavirus vorbereitet?

Generell können alle Krankenhäuser, die Patienten mit Influenza aufnehmen, auch Patienten mit einer Erkrankung durch das Coronavirus behandeln. Darüber hinaus sind wir auf eine mögliche Pandemie vorbereitet, dafür existieren bei uns Pandemiepläne, die detailliert die einzelnen Vorgehensschritte regeln. Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist nach einem Hygieneplan auf Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingewiesen und geschult.

Außerdem haben wir einen Krisenstab eingerichtet, der die aktuelle Lage täglich bewertet und bei Bedarf rasch handelt. Wir halten uns bei unserem Vorgehen an die Checkliste des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Sollten die Infektionszahlen stark steigen, können geplante Operationen verschoben werden, um so kurzfristig weitere Behandlungskapazitäten zu schaffen.

Halten Sie zusätzliche Kapazitäten bereit für Patienten?

Wir verfügen über Isolationszimmer mit Schleuse. Wenn COVID-19 erkrankte Patienten bei uns aufgenommen werden, haben wir eine eigene, abtrennbare Station für diese Patienten vorbereitet.

Wie ist unser medizinisches Personal auf die Situation vorbereitet?

Unser Team der Krankenhaushygiene schult seit mehreren Wochen durch regelmäßige Informationen und Trainings unser Krankenhauspersonal im Umgang mit Sars-CoV-2 infizierten und Covid-19 erkrankten Patienten. Die zu treffenden Schutzmaßnahmen sind äquivalent zu denen an Influenza erkrankten Patienten, also grundsätzlich jedem Mitarbeiter bekannt. Unsicherheiten und mögliche Fragen der Kolleginnen und Kollegen klären wir mit unserem Hygienepersonal.

Wie schützen wir unser Personal vor einer Ansteckung?

Wir folgen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) und des ECDC zur Prävention der Übertragung. Dazu gehört, dass wir alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine Corona-Infektion in einen isolierten Bereich bringen. Der Patient wird dabei an dem Geschehen in der Klinik vorbeigeschleust, damit es zu keiner weiteren Ansteckung kommen kann. Unser Personal legt vor dem Kontakt mit dem Patienten Einmal-Schutzkleidung in Form von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Handschuhen und ggf. Schutzbrille an. Selbstverständlich desinfizieren wir unsere Hände vor- und nach jedem Patientenkontakt.

Welche Voraussetzungen sind nötig, um COVID-19-Patienten zu behandeln?

Voraussetzung für die Behandlung von COVID-19-Patienten ist deren räumliche Trennung von anderen Patienten. Wichtig ist, dass COVID-19 derzeit nicht derselben Gefahrenstufe zugeordnet wird wie hochansteckende Infektionserkrankungen wie z.B. Ebola, die auf einer Sonderisolierstation behandelt werden müssten.

Allgemeinverfügungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Die Anordnungen und Verfügungen des Bayerischen Staatsministriums für Gesundheit und Pflege finden Sie unter folgendem Link:

https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/