Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Endoprothesenwechsel

Endoprothesenwechsel an Hüft- und Kniegelenk
Wenn künstliche Hüft- oder Kniegelenke versagen, sind meist Wechseloperationen nötig, um dem Patienten wieder eine schmerzfreie Mobilität zu ermöglichen. Manchmal gelingt eine „Reparatur“ durch einen sehr kleinen Eingriff. Es kann aber auch sein, dass die gesamte Endoprothese ausgetauscht werden muss.

Seit vielen Jahren verfügen wir in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München über große Erfahrung beim Wechseln von Endoprothesen und haben und haben allein im Jahre 2016 an die 160 Wechseloperationen an der Hüfte und fast 70 am Knie durchgeführt.   

Diagnostik vor der Operation
Vor der Operation wird durch eine Befragung zur Vorgeschichte, eine Untersuchung des Patienten sowie Röntgen- und Blutanalysen die Ursache der Probleme des Patienten abgeklärt. Oft sind weitere Checks wie Computertomographie, Kernspintomographie, Szintigraphie und Allergietestungen erforderlich. Nicht selten handelt es sich bei Schmerzen in der Nähe eines künstlichen Gelenks um muskuläre Probleme oder um von der Wirbelsäule ausgelöste Beschwerden, die keine Operation erfordern. Oft ist zur Abklärung auch eine Punktion des Gelenkes erforderlich, um eine bakterielle Infektion des Implantates zu beweisen bzw. auszuschließen. Wichtig zur Beurteilung sind ältere Röntgenbilder und alte Operationsberichte sowie der Prothesenpass von der Erstoperation.
Beim günstigsten Fall einer Wechseloperation handelt es sich um den isolierten Abrieb von älteren Kunststoffgleitflächen ohne weitere Schäden am Gelenk. Es kann dann in einer minimalinvasiven Operation mit einer Dauer von 30 Minuten die Kunststoffgleitfläche schonend ausgewechselt werden. Liegt ein ausgedehnter Knochenschaden vor, wie er sich ergeben kann, wenn der Patient Jahre auf einer gelockerten Prothese umherläuft, sind oft Spezialimplantate notwendig, um eine stabile Fixierung des Implantates im Knochen zu ermöglichen. Auch die Nachbehandlung ist immer individuell festzulegen. Meistens muss der Patient nach der Operation sechs Wochen an Unterarmgehstützen entlasten.

Kontakt

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