Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Bauchspiegelung – Diagnostische Laparoskopie

Unter diagnostischer Laparoskopie versteht man eine sogenannte „Bauchspiegelung“, das heißt eine Untersuchung des Bauchraumes und der Bauchorgane mittels spezieller optischer Instrumente durch kleine Schnitte in der Bauchdecke.

Die bei einer Bauchspiegelung durch die eingeführte digitale Kamera übertragenen Bilder können vom Operateur stark vergrößert auf einem Monitor gesehen werden (minimalinvasives Operieren). Diese Maßnahme kann bei unklaren Schmerzzuständen im Bauchraum und zur Beurteilung des Ausmaßes einer Tumorausdehnung notwendig sein, wenn alle konventionellen diagnostischen Methoden keine eindeutige Ursache für die geäußerten Beschwerden erbringen.

Auch zur genaueren Beurteilung eines auffälligen Befundes wird dieser Eingriff eingesetzt. Dafür kann während der diagnostischen Laparoskopie bei suspekten Befunden beispielsweise eine Probe entnommen werden, die der histologischen Begutachtung unter dem Mikroskop dient. Häufig kann auch gleich eine operative Therapie auf diesem Wege durchgeführt und damit, unter Umständen, eine für später geplante Operation vermieden werden.

Nach einer rein diagnostischen Laparoskopie können sie im Allgemeinen bereits nach ein bis zwei Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Da wir das endgültige Ergebnis einer histologischen Begutachtung meist erst nach der Entlassung eines Patienten erhalten, werden wir in diesem Fall einen Termin für eine unserer Sprechstunden vereinbaren, um dann die Ergebnisse in aller Ruhe besprechen zu können.

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