Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Gastrointestinale Stromatumore (GIST)

Die gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) stellen Sonderformen von Geschwülsten des Magens und des Dünndarmes dar. Sie bilden sich aus Bindegewebszellen der Magen- und Darmwand.

Die gastrointestinalen Stromatumoren sind als semimaligne zu bewerten, d. h. das Wachstumsverhalten ist weniger aggressiv als bei Karzinomen. Trotzdem sollten die meisten dieser Tumore operativ entfernt werden.

Behandlung

Am Magen genügt oft eine Entfernung des von GIST betroffenen Magenwandanteiles. Es wird immer versucht, diese Operation in minimalinvasiver Technik durchzuführen. Dies ist in der sogenannten Rendevous-Technik möglich: Dabei wird eine Magenspiegelung durchgeführt, um somit die Ausmaße des Tumors genau festzulegen. Danach kann der Tumor mit dem Laparoskop genau lokalisiert, angehoben und an der Basis mit speziellen Klammernahtgeräten abgetrennt werden. Anschließend wird die exakte feingewebliche Untersuchung in unserer Tumorkonferenz gemeinsam mit allen Spezialisten besprochen. Eine Zusatztherapie kann erforderlich sein, oft in Form einer speziellen Antikörpertherapie, die das Wachstum der Tumoren blockieren soll. Manchmal besteht die Möglichkeit, große Tumore im Vorfeld durch spezielle Medikamente zum Schrumpfen zu bringen, so dass dann das Resektionsausmaß wesentlich geringer ausfällt.

Das weitere Vorgehen erörtern wir in einem ausführlichen Gespräch zusammen mit dem Patienten. Nach laparoskopischen Operationen am Magen/Dünndarm können die meisten Patienten nach vier bis sieben Tagen wieder nach Hause entlassen werden.

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Ansprechpartner

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Dagmar Kluge
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