Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Leberzysten

Leberzysten sind angeborene, an sich harmlose, flüssigkeitsgefüllte Kammern in der Leber, ohne Verbindung zu den Blutgefäßen oder dem Gallenwegssystem.

Leberzysten können einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Sie treten bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auf und sind in der Regel reine Zufallsbefunde bei Ultraschalluntersuchungen.

Behandlung

Wie auch die meisten Zysten der Nieren sind asymptomatische Leberzysten, unabhängig von ihrer Größe, nicht behandlungsbedürftig. Dies ändert sich, falls die Zysten rasch wachsen und eventuell Druckbeschwerden oder Schmerzen verursachen. Bei Auftreten von Beschwerden infolge einer Kapselspannung der Leber oder durch Druck und Verdrängung anderer Organe (z. B. Entleerungsstörung des Magens), ist eine Indikation zur operativen Behandlung gegeben. Eine Punktion und Entleerung der Zyste hat leider ein rasches Nachlaufen und erneutes Füllen der Zysten zur Folge. Die operative Therapie besteht in der Regel aus einer minimalinvasiven Entdeckelung der Zyste und Absaugung des Inhaltes sowie Verschorfung der Innenwand.

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