Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Gallenblasenkrebs

Bösartige Geschwulste der Gallenblase sind seltene Befunde. Sie entstehen analog zum Darmkrebs aus gutartigen Wucherungen der Schleimhaut (Polypen; Adenome), welche meist erst nach vielen Jahren bösartig entarten. Oft wird ein Gallenblasenpolyp als Zufallsbefund bei einer Routineultraschalluntersuchung entdeckt.

Behandlung

Nachdem die Verdachtsdiagnose „Gallenblasenpolyp“ gestellt ist, sollte eine geplante, minimalinvasive Entfernung der Gallenblase erfolgen, um eine feingewebliche Untersuchung zu ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet dies bei eventuellem Vorliegen einer Krebsvorstufe, dass bereits eine definitive Therapie durchgeführt wurde.

Falls im Ultraschall schon der Verdacht auf ein invasiv wachsendes Gallenblasenkarzinom besteht, werden Zusatzuntersuchungen (CT, MRT, etc.) vorgenommen, um das Ausmaß der Erkrankung zu erkennen. Nachdem das Vorliegen von Absiedelungen (Metastasen) im Rahmen einer Schnittbildgebung (Computertomographie, gegebenenfalls Magnetresonanztomographie) ausgeschlossen wurde, wird die Gallenblase mit einem entsprechenden Saum an Lebergewebe zusammenhängend entfernt. Dies ist im Gegensatz zu einer reinen Entfernung der Gallenblase nicht minimalinvasiv möglich.

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