Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Morbus Basedow

Bei der Basedow-Krankheit handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die eine Überfunktion der Schilddrüse zur Folge hat.

Behandlung

Sollte eine konservative Therapie (Medikamente oder Radiojodbehandlung) nicht anschlagen oder kommt die Überfunktion zurück, muss die Basedow-Struma operiert werden. Hierbei führt man meistens eine komplette oder „nearly total“ („fast alles") Thyreoidektomie (Entfernung der Schilddrüse) durch.

Risiken
Da die Schilddrüse ein sehr gut durchblutetes Organ ist, kann es innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden zu einer Nachblutung kommen. Manchmal ist es sogar erforderlich die Blutung durch eine weitere Operation zu stillen.

Damit es nach der Operation nicht zu Stimmfunktionseinschränkungen kommt, wird während der Operation auf die vorsichtige Darstellung und Schonung der Stimmbandnerven geachtet. In allen Fällen kommt das sogenannte Neuromonitoring zum Einsatz. Die Rate an bleibenden Schäden an den Stimmbandnerven liegt bei erfahrenen Chirurgen unter einem Prozent. Vor und auch nach der Operation sollten Sie die Stimmbandfunktion durch Ihren HNO-Arzt überprüfen lassen.

Wir führen die Operation standardmäßig konventionell, das heißt nicht endoskopisch, durch.
Normalerweise können Sie bei einer Schilddrüsenoperation unser Krankenhaus nach zwei bis drei Tagen wieder verlassen. Nach einer Schilddrüsenoperation ist, abhängig vom noch funktionierenden Restgewebe der Schilddrüse, meistens eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormon notwendig. Diese ist bei richtiger Dosierung weitgehend frei von Nebenwirkungen, es kann jedoch einige Zeit dauern, bis man die richtige Dosierung findet.

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Vereinbaren Sie gerne einen Termin für unsere Sprechstunde zu einem persönlichen Beratungsgespräch.

Ansprechpartner

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Dagmar Kluge
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Tel. +49 (0)89 1797-2302
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