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Was versteht man unter MKG?
Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) umfasst vor allem die operative Behandlung der Erkrankungen, Verletzungen, Brüche und Missbildungen, die die Zähne, den Zahnhalteapparat, den Knochen von Ober- und Unterkiefer betreffen sowie die bedeckenden Weichteile (Kopf- und Gesichtshaut) und die gesamte Mundschleimhaut. Dieser Aufzählung kann man entnehmen, dass es sich um eine Vielzahl von sehr verschiedenartigen Erkrankungen handelt, die zudem alle Altersgruppen betreffen können.
Die häufigsten Erkrankungen bzw. Operationen, die eine stationäre Behandlung erfordern, sind:
- Operationen von gutartigen und bösartigen Geschwülsten der Gesichtshaut und der Mundschleimhaut
- operative Verbesserung der Kieferform, um den Sitz oder Halt von Prothesen zu ermöglichen
- Behandlungen der von toten bzw. zerstörten Zähnen ausgehenden Zysten, Weichteilabszesse und Kieferhöhlenentzündungen
- Knochenbrüche von Jochbein, Ober- und Unterkiefer, die häufig durch Unfälle entstehen
- bei kieferorthopädisch behandelten Jugendlichen erforderliche operative Entfernung der Weisheitszähne
